Überprüfung
Die elektronisch-mechanische Radrandbremse DLBZ besteht aus einem Mikromotor, einem Untersetzungsgetriebe, einer elektromagnetischen Haltevorrichtung mit Rückschlag- und Trennfunktion, einer Kugelumlaufspindel, einem Nockenkraftverstärkungsmechanismus, einem Federbremszylinder, einem Bremssattel und einem elektronischen Steuerungssystem.
Der Mikromotor treibt die Kugelumlaufspindel der Druckfeder an, um die Bremse zu lösen, und der elektromagnetische Halter hält sie in geöffnetem Zustand. Durch die Steuerung des elektromagnetischen Halters, der die Druckfeder freigibt, wird der Bremssattel geschlossen.
Im Betrieb wird die Bremsvorrichtung von einem Mikromotor angetrieben, um über die Kugelumlaufspindel einen Schub zu erzeugen, und die Kraft der Bremsfeder wird durch einen Mechanismus zur Verstärkung der Nockenkraft aufgehoben, wodurch sich der Bremssattel öffnet.
Nach dem Öffnen stellt der Motor seinen Betrieb ein und wird durch die elektromagnetische Rücklaufbremse in den Rücklauf versetzt, um den geöffneten Zustand aufrechtzuerhalten.
Beim Bremsen wird die elektromagnetische Haltevorrichtung mit Strom versorgt, um die Haltevorrichtung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren, wodurch die Verzögerungsübertragungseinrichtung ihre Richtung umkehrt. Die Kraft der zusammengedrückten Bremsfeder bewirkt, dass der Bremssattel betätigt wird, wodurch eine Bremswirkung entsteht.
Die Windschutzvorrichtung verfügt über einen elektronisch-mechanischen Antriebsmechanismus, der durch automatisierte Steuerung problemlos den unterschiedlichen Windschutzanforderungen der Anlage gerecht wird und eine hervorragende Windschutzwirkung bietet.
Hauptmerkmale
- Geringe Größe, kompakte Bauweise, einfache Installation, hohe Schutzart, lange Lebensdauer;
- Die Konstruktion, bei der ein Mikromotor als Antrieb für die Kugelumlaufspindel dient, zeichnet sich durch eine hohe Bremskraft sowie präzise und schnelle Abläufe aus. Zudem treten keine Alterungserscheinungen an Ölleitungen oder Dichtungen sowie kein Verschleiß an Hydraulikkomponenten auf; es kommt zu keinen Ölaustritten (vorteilhaft für den Umweltschutz), Schwachstellen, Blockaden oder anderen Störungen;
- Beim Lösen der Bremse hat der Mikromotor eine kurze Laufzeit und eine geringe Leistung; elektromagnetische Halterungen können Einweg-Rücklauf- und Trennfunktionen erfüllen, und die Bremse verbraucht keine Energie, wenn sie über einen längeren Zeitraum gelöst bleibt, was zu einem geringen Energieverbrauch beim Bremsen und erheblichen Energieeinsparungen führt;
- Durch das Automatisierungssteuerungssystem mit dem Siemens-Logo als Kernstück können Funktionen wie die Langzeitfreigabe der Bremse, häufiges Anfahren mit Bremsung, automatische verzögerte Bremsung der Parkelektronik, Notbremsung bei Wind, paarweise Freigabe der automatischen Windbremsung an jedem Punkt sowie verzögerte Bremsung bei Stromausfall realisiert werden. Es kann unter verschiedenen Windschutz-Betriebsbedingungen bei großen Hebezeugen eingesetzt werden.
- Die Felgenbremse nutzt hochleistungsfähige halbmetallische Bremsbeläge, die mit der Felgenflanke ein Reibpaar bilden. Das Material zeichnet sich durch eine gute Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Umgebungsbedingungen, einen stabilen Reibungskoeffizienten sowie eine sehr gleichbleibende Bremsleistung und einen windunabhängigen Bremseffekt aus;
- An einem einzigen Gerät können mehrere Radbremsen angebracht werden, um der gesamten Maschine eine hohe Windbeständigkeit zu verleihen;
- Es kann in Notfallsituationen die Funktion einer dynamischen Notbremsung übernehmen, die von gleisseitigen Windschutzvorrichtungen wie elektrischen Aufkletterverhinderern und Schienenklemmen nicht gewährleistet werden kann. Zudem verfügt es über eine Punkt-zu-Punkt-Paarfreigabefunktion, um die Belastung der Anlagen bei einer Notbremsung zu verringern.
- Durch elektronische Steuerung lassen sich verschiedene selbstsperrende Schutzfunktionen realisieren. Dazu gehören Funktionen wie automatisches Bremsen, manuelles Bremsen, systemweite Verriegelung und zentrale Steuerung, die durch Geräte wie Windmesser und Geschwindigkeitssensoren gesteuert werden;
- Es verfügt über eine manuelle Öffnungs- und Bremsfunktion und ist einfach zu bedienen;
- Jede Radbremse wird vom System einzeln angesteuert, was die Überwachung und Fehlerbehebung erleichtert.
Hinweis:
- Schrittweise paarweise Betätigung: Bezieht sich darauf, dass mehrere Radbremsen desselben Geräts entsprechend der eingestellten Bremspunktposition und der Verzögerungszeitfolge schrittweise betätigt werden können. In der Regel erfolgt die Betätigung in zwei bis drei Schritten mit einer Verzögerungszeit von 2 bis 10 Sekunden.
- Bremsverzögerung bei Stromausfall: Bezieht sich auf die Fähigkeit, die Bremsen bei einem Stromausfall über die im Steuerungssystem selbst integrierte Notstromversorgung paarweise und schrittweise zu lösen. Dadurch werden die Anlagen nicht durch das gleichzeitige Betätigen aller Radbremsen während eines Stromausfalls nennenswert beeinträchtigt.
- Beim Betrieb eines großen Krans ist es vorteilhaft, die Radbremsen über einen längeren Zeitraum gelöst zu lassen, um die dynamische Belastung der Kranräder zu verringern. Durch die Verknüpfung des Radbremssteuersignals mit dem Windmessersignal und dem Not-Aus-Signal lässt sich die automatische Windsicherung der Anlage verbessern.

